Boris Atelier, Boris Fröhlich


Boris Fröhlich - Curriculum Vitae

Boris Fröhlich bei der Arbeit
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Boris Fröhlich wurde am 28.7.1947 in Lohr am Main geboren.

Nach seiner Schulzeit bei den Benediktinern in Scheyern arbeitet er in einer Repro-Anstalt und studiert an der Folkwangschule in Essen. Anschließend wird er Meisterschüler und Lehrbeauftragter für Aktzeichnen und Lithographie an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf.

1971 gründet er in Düsseldorf „Boris’Atelier“, das er 1977 nach Neuss verlegt, wo er die Möglichkeit hat, Werkstätten für Radierung und Lithographie einzurichten, seinen bis heute bevorzugten graphischen Techniken.

Im Sommer 2004 verlegt er das Atelier nach Erkelenz-Immerath, an den Rand des Tagebaus Garzweiler. Schon 10 Jahre später muss er das Atelier „umsiedeln“. Im Sommer 2014 richtet er Atelier und Werkstätten in Kerpen-Dorsfeld ein. Dort werden auch wieder Kurse für Graphik-Interessierte angeboten.

Eines seiner am meisten gezeigten Werke ist der Totentanz-Zyklus, 22 Lithographien, entstanden 1980. Sie sind Bestandteil der Graphik-Sammlung der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf. Ein weiteres Hauptwerk ist die 2012 vollendete „Immerather Apokalypse“, 56 Farbradierungen zur Offenbarung des Johannes mit „Texturen“ von Manfred Becker-Huberti und Hermann Schenck. In Zusammenarbeit mit namhaften Autorinnen und Autoren, darunter Hans Schadewaldt, Joseph A. Kruse, Annette Schavan, Wilhelm Gössmann, gestaltete er mehrere Bücher mit und über seine Kunstwerke. Seit 1982 arbeitet er regelmäßig auch in der Toskana, wo viele Aquarelle entstehen und er sich intensiv mit der Fresko-Technik auseinandersetzt und diese als eine künstlerische Ausdrucksform für sich entwickelt hat.

In Franken und Italien hat er auch die Möglichkeit gefunden, plastische Arbeiten zu gestalten:

Krüge, Teller und Becher in fränkischer Keramik, sowie Medaillen, Kleinplastiken und Schmuck in Bronze, Silber und Gold, in einer Gießerei in der Toskana gefertigt. Von 1986 bis 2009 nahm er eine Gastprofessur in Florenz wahr.

  • Werke im öffentlichen Raum:
    • Schulungszentrum der Kreissparkasse Heinsberg in Arsbeck
    • Wandbild in Fresko-TechnikEv. Gemeindezentrum Einsteinstraße, Neuss, Polyptychon Offenbarung des Johannes
  • (Einzel-)Ausstellungen u. a.
    • Stuck-Villa München,
    • Museum Folkwang in Essen,
    • Artothek Düsseldorf,
    • Clemens-Sels-Museum Neuss,
    • Circolo Artistico Arezzo/Italien,
    • Museum von S. Croce Florenz,
    • St. Maria im Kapitol, Köln
    • Wilhelm-Fabry-Museum Hilden,
    • Comune Chiusi della Verna/Italien,
    • Schlossmuseum Aschaffenburg,
    • Trinitatiskirche Neuss-Rosellerheide
  • Sammelausstellungen (Totentanz):
    • Goethe-Institut New York
    • Goethe-Institut Neapel,
    • Goethe-Institut Brüssel,
    • v.Portheim-Stiftung Heidelberg
    • Galerie Leinwandhaus Frankfurt a. M.
  • Centre Culturel Allemand Paris
  • Musée des Beaux-Arts Lyon,